Ich habe die Wand hinter der Küche mit Kiefer-Profilholz (Nut und Feder) verkleidet.
Der Raum wirkte sofort wärmer und behaglicher.
Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich später ein ähnliches Projekt an der Decke umgesetzt habe — siehe dieser Artikel (Japanisch; deutsche Version folgt).
Vorher & Nachher
Vorher
Ursprünglich eine schlichte weiße Wand. Verkleidet wird nur diese eine Fläche.

Nachher
Nach der Verkleidung. Außerdem habe ich einen Wand-Gitarrenhalter montiert.

Material und Vorgehen
Material
Verwendet habe ich „Rotkiefer-Massivholz-Profilbretter mit Nut und Feder“ von Amazon. Bereits fürs Verkleiden profiliert — die Bretter greifen sauber ineinander, wie abgebildet.

Montage
Zuerst jedes Brett auf die Wandbreite zuschneiden. Ich habe eine Stichsäge verwendet.
Dann mit einem Balkenfinder die Wandständer lokalisieren (dort halten die Schrauben). Die Positionen habe ich mit Malerkrepp markiert, wie abgebildet.
Unten anfangen, das erste Brett festschrauben und sich dann nach oben arbeiten. Für die Steckdose habe ich das Brett entsprechend ausgeklinkt.
[Nachtrag: zum Verstecken der Schrauben bei Profilholz]
Bei diesem Projekt habe ich die Bretter einfach direkt verschraubt, ohne die Schrauben zu verstecken.
Später, bei der Deckenverkleidung (oben verlinkt), habe ich die Technik gelernt, die Schrauben durch die Nut zu treiben und so zu verbergen. Auch Blindnägel sind eine Option. Mein Ansatz mit sichtbaren Schrauben hat sich trotzdem bewährt, denn:
・Die Schrauben sind klein und fallen kaum auf
・Falls ich die Verkleidung wieder abnehmen will, geht das einfach
Unterm Strich also gleichwertig.

Die Verkleidung ist bis ganz oben fertig:

Wand-Gitarrenhalter
Ich wollte eine Gitarre an die Wand hängen. Dafür habe ich ein Stück Holz als Montageklotz angebracht (damit die Schrauben festen Halt haben) und den Gitarrenhalter daran verschraubt.

Außerdem habe ich einen kleinen Haken für die Tücherbox angebracht.

Handwerklich ist das ein unkompliziertes Projekt — aber die Bretter sind lang und sperrig, sodass die Arbeit anstrengender ist, als man denkt.

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