Ich habe aus übrig gebliebenem Restholz eine abnehmbare Kopfstütze für unseren Rollstuhl gebaut.
Rollstühle mit fest verbauter Kopfstütze sind meist sperrig und passen schlecht ins Auto (wir fahren einen Kleinwagen).
Ich habe es mit einer günstigen Aufsteck-Kopfstütze von Amazon versucht, aber sie zwang den Oberkörper in eine zu aufrechte, unbequeme Haltung.
Richtig konstruierte Rollstuhl-Kopfstützen sind dagegen teuer.
Also habe ich beschlossen, selbst eine zu bauen — aus Restholz von früheren Projekten.
Hier ist die fertige Version:

Sie wird, wie auf dem Foto zu sehen, einfach in den Rollstuhl eingeschoben — und lässt sich leicht abnehmen, wenn der Rollstuhl fürs Auto zusammengefaltet werden muss.

Zum Anbringen schiebt man sie von oben in die Aufnahme:

Der untere Teil hakt sich am Rahmenrohr des Rollstuhls ein.

Das Kopfpolster selbst ist ein weiches Kissen mit eingebautem Gummiband.
Unten habe ich einen kleinen Holzstopper angebracht, damit das Kissen nicht nach unten rutscht.


Jetzt ermüdet der Nacken auch auf längeren Fahrten nicht mehr — die Familie ist begeistert.
Der „Marke Eigenbau“-Look ist zwar ziemlich ausgeprägt, aber das stört niemanden. Ich verbuche es als Erfolg.
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