Um das Kabelchaos samt Steckdosenleiste im Wohnzimmer aufzuräumen, habe ich eine Aufbewahrungsbox für die Steckdosenleiste gebaut.
Eine Design-Entscheidung würde ich beim nächsten Mal anders treffen — dazu am Ende mehr.
Es sieht nicht nur besser aus — der Raum lässt sich auch leichter putzen (na ja, leichter für den Saugroboter …).
Vorher & Nachher
Vorher
Optisch ziemlich unordentlich, wie auf dem Foto (die Steckdosenleiste selbst ist hier nicht zu sehen — sie versteckte sich hinter dem Luftbefeuchter). Das wollte ich aufräumen.

Nachher
Nach dem Bau der Box:

Das Innere der Box
So sieht es innen aus:

Der Bau
Der Grundkorpus
Leimholzplatte aus Kiefer.
Alles ist geklebt, keine Schrauben. Warum Kleben:
・Einfacher — keine Schraubtechnik nötig
・Leichter zu entsorgen — am Ende seiner Lebenszeit kann das Ding ohne Auseinanderschrauben in den Holzabfall
Bei kleinen Projekten arbeite ich inzwischen oft mit Kleber.

Ich habe meinen üblichen Kraftkleber verwendet — normaler Holzleim reicht hier aber völlig.

Der Deckel
In den Deckel habe ich eine Aussparung für die Kabel gesägt (Achtung: Wie am Ende erwähnt, war die Platzierung dieser Aussparung ein Fehler).
Unter den Deckel habe ich eine Holzleiste geklebt, die ihn am Verrutschen hindert.

Wie man eine rechteckige Aussparung sägt (Stichsägen-Technik)
Solche rechteckigen Aussparungen kommen beim DIY oft vor. So mache ich es mit der Stichsäge:

1. Die beiden seitlichen Schnitte sägen
Entlang der angezeichneten Linien die Seitenschnitte ausführen.

2. Ein Startloch bohren
Ein Loch bohren, durch das das Stichsägeblatt passt.

3. Vom Startloch aus sägen
Das Stichsägeblatt ins Loch einsetzen und der angezeichneten Linie folgen, wie im Diagramm ① → ②.

Finish
Hier wollte ich den Naturholz-Look erhalten — also keine Lasur, nur Bienenwachs.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde
Aufgefallen ist mir das erst nach Fertigstellung …
Die Kabel-Aussparung hätte an die Seite der Box gehört, nicht in den Deckel.
Vorerst lasse ich es aber so.


Kommentare