Montage
Gearbeitet wird von der Hausseite nach außen.
Zuerst: Pfosten auf die Fundamentsteine.


Unter jeden Pfosten habe ich nach Bedarf Holzreste und gefaltete Tücher gelegt, bis alles im Wasser war, dann die Balken an die Pfosten geschraubt. Schrauben: 90-mm-Terrassenschrauben mit Grobgewinde.



=Nebenbei: Hol dir einen Schlagschrauber =
Angefangen habe ich mit meinem normalen Akkuschrauber, und selbst mit vorgebohrten Löchern war das Schrauben in Zeder in diesem Umfang zäh. Man muss kräftig dagegendrücken, und trotzdem rutscht der Bit ab und vernudelt die Köpfe. Beim SPF-Deck war ich damit durchgekommen. Mit Blick auf die noch anstehende Arbeit wäre das eine Qual geworden.
Also habe ich mir einen Schlagschrauber gekauft. Ein echter Gamechanger.
Ich hatte keine Ahnung, wie viel schneller und leichter die Arbeit damit wird.
(Zur Info: Ich habe ein Bosch-Modell genommen — etwa 11.000 Yen.)
Die Balken-Pfosten-Einheit habe ich an die Wand geschoben.
Damit ist die erste Reihe der Unterkonstruktion (Hausseite) fertig.


Dann die Balken links und rechts. Gleiche Routine — ausrichten, dann festschrauben.


Dann die mittlere Balkenreihe.

Im Zaunbereich kommen die längeren Pfosten (1,5 m) zum Einsatz.

Unterkonstruktion fertig.

Weiter mit den Deckbrettern. Erst habe ich sie probeweise ausgelegt. Die Zaunpfosten laufen durch das Deck nach oben, daher müssen die Bretter entlang dieser Linie um die Pfosten herum ausgeklinkt werden. Um den Aufwand klein zu halten, habe ich die Abstände so gewählt, dass jeder Pfosten nur in einem Brett eine Ausklinkung erzwingt.


Für die Deckbretter habe ich „Slender-Bis“-Terrassenschrauben verwendet (im Foto).
(Auch hier war der Schlagschrauber Gold wert.)


Hm — auf der Packung steht ein Hinweis: [erst beim Schreiben dieses Artikels bemerkt]
Ehrlich gesagt ließen sie sich einwandfrei eindrehen, also passt das für mich. (Mein Betriebssystem läuft standardmäßig auf „optimistisch“.)

Also — die Deckbretter festschrauben.

Fugenabstand zwischen den Brettern: 6 mm. (Hinweis: Viele Decks haben kleinere Fugen; ich habe etwas breiter gewählt, weil Zeder mit den Jahreszeiten arbeitet und die breitere Fuge unempfindlicher gegen Schmutz ist.)

Das Ausklinken der Deckbretter um die Zaunpfosten — ein U-förmiger Ausschnitt. Dafür habe ich die Stichsäge genommen.


Belag montiert. Fast geschafft.

Fehlt nur noch der obere Zaunriegel.



Fertig!!
Durch die farblose Lasur kommt der natürliche Zedernton durch, und das ganze Deck wirkt hell und freundlich.

Ohne die Planungsphase hat der eigentliche Bau zwei Wochenenden gedauert — insgesamt vier Tage.
Ja, die Holzmenge und die Größe der Teile machen ein Deck zu einem nicht ganz trivialen DIY-Projekt — aber Schritt für Schritt betrachtet ist keine der einzelnen Arbeiten für Hobby-Handwerker unerreichbar. Wenn du schon länger ein Deck bauen willst: Mit etwas Entschlossenheit schaffst du das. (Grundlegende Elektrowerkzeuge empfohlen — Handkreissäge, Stichsäge und Schlagschrauber.)
Ein paar Tage später schickte mir meine Mutter dieses Foto — Futons hängen genau wie geplant ↓

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